Cyber Versicherung im Taxi – Aktueller denn je!

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Gefahren aus dem Netz: Hilft da die Cyber-Versicherung?

Zu den größten Gefahren im Internet gehört das Risiko von Hacker-Angriffen. Diese Angriffe werden gezielt durchgeführt, um vertrauliche Daten abzugreifen. Meistens haben es die Hacker auf Kreditkarten- oder Bankdaten abgesehen. Die Hacker nutzen dabei die Daten nicht selbst, sondern verkaufen diese oder nutzen diese Daten zur Erpressung.

 

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Folgende Risiken zählen zu den häufigsten Attacken der Hacker:

  • Schadsoftware
    Durch Spam-Mails oder andere Internet-Inhalte können bestimmte Viren in das eigene Computersystem gelangen, welche diesen infizieren. Auch können solche Virenprogramme infizierte E-Mails verschicken, um weitere Computersysteme ebenfalls zu beschädigen.
  • DoS-Attacken
    Denial-of-Service-Attacken lasten bestimmte Internetseiten so sehr aus, dass diese nicht mehr erreichbar sind. Häufig werden solche Attacken genutzt, um davon abzulenken, dass Schadsoftware auf dem Computersystem aktiviert wird.
  • Spam und Phishing
    Oftmals werden Spam-Mails oder gefälschte E-Mails verschickt, in denen sich infizierte Anhänge oder gefährliche Links befinden. Zum einen können die Angreifer dadurch sensible Daten erhalten oder Schadsoftware aktivieren. Zum anderen gelangen die Betroffenen so häufig in Vertrags- oder Kostenfallen.

Deshalb wird empfohlen, ein Anti-Viren-Programm auf dem Computer zu installieren und nur E-Mails zu öffnen, bei denen die Herkunft bekannt ist.

Cybermobbing ebenso wie das Erstellen rufschädigender Inhalte in sozialen Netzwerken kann dafür sorgen, dass dem Betroffenen ein großer Schaden entsteht. Eine Internetversicherung kann zwar nicht vor diesen Gefahren schützen – sie kann jedoch die Kosten für die dadurch entstandenen Schäden abdecken. Aus diesem Grund ist es oftmals sinnvoll, eine Cyber-Versicherung abzuschließen.

Doch aufgepasst!
Das Angebot der Internetversicherungen unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter – ein einheitliches Standardprogramm gibt es nicht, auch wenn der GdV jetzt erstmalig Musterbedingungen vorgestellt hat.

Allerdings kann man sich auf gewisse Grundleistungen in der Regel verlassen. Dazu zählen:

  • Absicherung von Eigenschäden, die durch kriminelle Handlungen Dritter im Internet entstanden sind
  • Ausgleich der Haftpflichtansprüche von Dritte
  • Unterstützung bei der Datenwiederherstellung bspw. nach Virenattacken
  • Schutz durch eine Sicherheitssoftware
  • Telefonische psychologische Beratung bei Cybermobbing
  • Telefonische rechtliche Beratung bei vermeintlichen Urheberrechtsverletzungen
  • Kostenerstattung für die Entfernung rufschädigender Inhalte in sozialen Netzwerken

Die meisten Internetversicherungen greifen also nicht nur bei Vermögensschäden, die durch Cyberkriminalität entstanden sind. Stattdessen stehen sie den Versicherten auch dann zur Seite, wenn diesen insbesondere durch Cybermobbing ein psychischer Schaden entstanden ist.

 

Warum sollte man die Kosten einer Cyberversicherung in Kauf nehmen?

Mit der zunehmenden Digitalisierung und dem Einzug des mobilen Internets sind auch die Risiken im für Taxi Unternehmen gestiegen. Angefangen bei der Auftragsvermittlung und Verarbeitung über eine eigene Software oder angebotene Apps bis hin zur kompletten Bargeldlosen Zahlung per Kreditkarte im Taxi oder die Abrechnung gegenüber einer Krankenversicherung, nutzen Taxiunternehmen heute viel mehr den Weg des Internets als noch vor zehn Jahren. Dadurch sind auch die Risiken durch Cyberkriminalität sehr vielfältig. Befällt eine Schadsoftware, wie beispielsweise ein Virus oder ein Trojaner, das IT-System eines Unternehmens und legt dieses lahm, kann es vorkommen, dass der gesamte Betrieb temporär eingestellt werden muss. Aber auch wenn ein Hacker vertrauliche Daten entwendet, hat der Unternehmer mit hohen Kosten zu rechnen. Zu dem sind in den vergangen Jahren die Anforderungen, seitens des Gesetzgebers massiv gestiegen.

Die Cyberversicherung sichert gegen geringe Kosten Risiken wie beispielsweise Cyber-Angriffe, Infektionen mit Schadsoftware und Cyber-Einbrüche ab. Des Weiteren bietet sie Leistungen wie präventive Krisenberatungen, Datenwiderherstellung und die Absicherung von IT-Systemen. Damit ist die Cyberversicherung ein unverzichtbarer Schutz für Unternehmen, die in ihrem Betriebsalltag mit Computern und dem Internet agieren.

Welche Strafen sind möglich? – 50.000 € pro Verstoß möglich!

Mit der kürzlich verabschiedeten EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) werden Sanktionen für Datenschutzverstöße drastisch erhöht und das bisher vermeintlich stumpfe Schwert, die Durchsetzung des Datenschutzrechts, plötzlich messerscharf. So muss es zum Teil gar nicht erst zu einem Datenschutzverstoß kommen, sogar die bloße Vermutung reicht für eine Prüfung aus.

Dies kann ein ausgeschiedener Mitarbeiter sein, der den Datenschutzbeauftragten z.B. auf einen Verstoß hinweist.

Mit der DSGVO könnten Bußgelder nun häufiger werden. Art. 83 Abs. 4-6 DSGVO erhöht den Bußgeldrahmen für Datenschutzverstöße drastisch und vereinheitlicht ihn europaweit. Art. 24 Datenschutzrichtlinie auf der die aktuellen Datenschutzgesetze in den EU-Mitgliedsstaaten beruhen, hatte die Festlegung des Sanktionsrahmens noch den Mitgliedsstaaten überlassen. In der Folge gibt es stark divergierende Bußgeldobergrenzen. In Deutschland sind nach § 43 Abs. 3 S. 1 BDSG aktuell Bußgelder in Höhe von € 50.000 für Verstöße gemäß § 43 Abs. 1 S. 1 BDSG vorgesehen und € 300.000 für Verstöße gemäß § 43 Abs. 2 BDSG. Darüber hinausgehende Bußgelder setzen derzeit voraus, dass der Verantwortliche einen wirtschaftlichen Vorteil durch den Datenschutzverstoß erlangt. In Art. 83 Abs. 4 DSGVO ist jetzt ein Bußgeldrahmen von bis zu € 10 Mio. vorgesehen; gemäß Art. 83 Abs. 5 und 6 sogar bis zu € 20 Mio. oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes.

Die Berechnung des Umsatzes knüpft dabei am Umsatz des Unternehmens im Sinn der Art. 101, 102 AEUV an; berücksichtigt werden also Umsätze der gesamten Unternehmensgruppe. Möglich sind daher sogar Milliardenbußgeld für Datenschutzverstöße. Die konkrete Bußgeldhöhe wird natürlich weiter von den Umständen des Einzelfalls abhängen und kann auch deutlich unter den Höchstgrenzen liegen.

 

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Was bedeutet eigentlich…?

(Anhand der Markel Cyber-Versicherung)

Um Ihnen mal ein Gefühl zu geben, was alles mit einer Cyberversicherung abgesichert sein sollte, erklären wir Anhand der Markel Versicherung Pro Cyber, das komplexe Thema. Hier finden Sie die Bausteine der Versicherung und gegen was diese Absichern.

Cyber-Betriebsunterbrechnung:

Der Versicherer gewährt dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz für Cyber-Betriebsunterbrechungsschäden durch Unterbrechung oder Beeinträchtigung des versicherten Geschäftsbetriebs infolge
– eines unbefugten Eingriffs in die IT-Systeme (Hacker-Einbruch),
– eines unbefugten Angriffs oder mit dem Ziel, die IT-Systeme zu unterbrechen (DoS ‒ Denial of Service),
– einer Infektion eines IT-Systems durch Schadsoftware, insbesondere Viren, Schadcodes und Trojaner, durch
– Dritte (zum Beispiel Hacker, Kriminelle),
– eine mitversicherte Person bei Gelegenheit einer dienstlichen Tätigkeit mit der Absicht, den Versicherungsnehmer vorsätzlich zu schädigen (Innentäter).

Der Versicherer ersetzt dem Versicherungsnehmer den Ertragsausfall für den Zeitraum der versicherten Betriebsunterbrechung oder -beeinträchtigung, soweit die versicherten Unternehmen die fortlaufenden Kosten und den Betriebsgewinn infolge und während der Unterbrechung oder Beeinträchtigung nicht erwirtschaften können. Der Ertrag setzt sich zusammen aus den fortlaufenden Kosten und dem Betriebsgewinn der versicherten Unternehmen. Bei der Berechnung des Ertragsausfalls sind alle Umstände zu berücksichtigten, die das Geschäftsergebnis der versicherten Unternehmen ohne Eintritt der Betriebsunterbrechung oder -beeinträchtigung günstig oder ungünstig beeinflusst hätten. Der Versicherer ersetzt zudem Aufwendungen, die im Betrieb der versicherten Unternehmen normalerweise nicht entstehen und nur infolge der Betriebsunterbrechung oder -beeinträchtigung zur Fortführung des Betriebs aufgewendet werden müssen (Mehrkosten). Mehrkosten können insbesondere anfallen für die

  • Nutzung fremder Anlagen, insbesondere IT-/Computer-Systeme,
  • Inanspruchnahme von Fremddienstleistungen (zum Beispiel IT-Dienstleistungen, Büroservice, IT-Forensik),
  • erforderlichen Maßnahmen zur Information des eigenen Kundenstammes des versicherten Unternehmens. Die Entschädigung darf nicht zu einer Bereicherung führen.

Cyber-Forderungen:

Der Versicherer gewährt dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz im Falle von Geld- oder Warenforderung durch Dritte im Zusammenhang mit angedrohter oder bereits erfolgter Beschädigung, Zerstörung, Veränderung, Blockierung oder den Missbrauch

  • der IT-Systeme der versicherten Unternehmen, insbesondere die Computer, Server, Netzwerke, Mobiltelefone, Tablets, Videokonferenzsysteme, Datenleitungen und Intra- und Extranets;
  • der Programme der versicherten Unternehmen, insbesondere Betriebssysteme, Datenbanken, Verwaltungssoftware oder
  • der elektronischen Daten der versicherten Unternehmen, insbesondere Auftragsdaten, Kundendaten, Personendaten. Versicherungsschutz wird auch gewährt, wenn der Fordernde eine mitversicherte Person, nicht jedoch ein Repräsentant des Versicherungsnehmers ist.

Der Versicherer ersetzt dem Versicherungsnehmer alle angemessenen und notwendigen Kosten für eine Krisenberatung zur Schadensabwehr oder -minderung. Der Versicherer ersetzt dem Versicherungsnehmer den gezahlten Geldbetrag oder bei Bezahlung in Form von Waren oder Dienstleistungen deren Verkehrswert am Tage der Übergabe, wenn der Versicherer der Bezahlung zugestimmt hat. Ferner ersetzt der Versicherer dem Versicherungsnehmer auch Belohnungsgelder, die mit vorheriger Zustimmung des Versicherers für die Belohnung von Informanten ausgesetzt werden.

Cyber-Zahlungsmittel:

Der Versicherer gewährt dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz bei dem Verstoß gegen

  • Vertragspflichten von Kreditkartenverarbeitungsvereinbarungen mit einem Kreditinstitut oder
  • eine anderweitige Vereinbarungen im Zusammenhang mit anderen Bezahlsystemen wie beispielsweise Bankkarten (EC-Karten) oder
  • Vereinbarungen mit Zahlungsprozessoren, die den Schutz personenbezogener Daten im Sinne des § 3 Absatz 1 BDSG oder vergleichbarer ausländischer Rechtsnormen bezwecken infolge
  • eines unbefugten Eingriffs in die IT-Systeme (Hacker-Einbruch),
  • eines unbefugten Angriffs oder mit dem Ziel, die IT-Systeme zu unterbrechen (DoS ‒ Denial of Service),
  • einer Infektion eines IT-Systems durch Schadsoftware, insbesondere Viren, Schadcodes und Trojaner, durch
  • Dritte (zum Beispiel Hacker, Kriminelle),
  • eine mitversicherte Person bei Gelegenheit einer dienstlichen Tätigkeit mit der Absicht, den Versicherungsnehmer vorsätzlich zu schädigen (Innentäter).

Der Versicherer ersetzt dem Versicherungsnehmer die entstandenen Vermögensschäden, die die versicherten Unternehmen wegen des Verstoßes zu leisten verpflichtet sind. Der Versicherer ersetzt dem Versicherungsnehmer alle angemessenen und notwendigen Kosten für die Beauftragung eines Dienstleiters zur Prüfung und Benachrichtigung, wenn Anhaltspunkte für den Missbrauch personenbezogener Daten bestehen (Kreditkarten-Monitoring).

Cyber-Vertrauensschaden:

Vertrauensschäden durch eigene Mitarbeiter

Der Versicherer gewährt dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz im Falle eines vorsätzlich durch eine mitversicherte Person, nicht jedoch einen Repräsentanten, bei Ausübung der beruflichen Tätigkeit zulasten der versicherten Unternehmen begangenen Vermögensdelikts. Unter versicherte Vermögensdelikte fallen Betrug, Unterschlagung und Diebstahl von Firmengeldern, Kundendaten, Waren oder Dienstleistungen sowie Sachbeschädigung an den IT-Systemen und Programmen.

Vertrauensschäden durch Dritte

Der Versicherer gewährt dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz für unmittelbar entstandene Vermögensschäden (zum Beispiel vermeidbare Mehraufwendungen), die durch Betrug, Urkundenfälschung oder Urkundenunterdrückung Dritter verursacht werden, in der Absicht, sich selbst oder einen anderen Dritten rechtswidrig zu bereichern (Betrugsschaden).

Social Engineering-Schaden

Der Versicherer gewährt dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz, wenn mitversicherte Personen, nicht jedoch Repräsentanten, arglistig von Dritten getäuscht und dadurch zu Lasten des Versicherungsnehmers irrtümliche Zahlungstransaktionen oder Lieferungen von Waren oder Dienstleistungen durchgeführt werden (Social Engineering-Schaden).

Der Versicherer ersetzt dem Versicherungsnehmer den unmittelbar durch das Vermögensdelikt oder Social Engineering verursachten Schaden.

Cyber-Haftpflicht:

Der Versicherer gewährt dem Versicherungsnehmer und versicherten Personen Versicherungsschutz, wenn sie von einem Dritten aufgrund gesetzlicher – auch verschuldensunabhängiger – Haftpflichtansprüche privatrechtlichen Inhalts für einen Vermögensschaden (inklusive eines etwaigen immateriellen Schadens) in Anspruch genommen werden, sofern der Schadensersatzanspruch auf einem der nachfolgenden Verstöße 1.1 bis 1.4 beruht. Vermögensschäden sind Schäden, die weder Personenschäden (Tötung, Verletzung des Körpers oder Schädigung der Gesundheit von Menschen) noch Sachschäden (Beschädigung, Verderben, Vernichtung oder Abhandenkommen von Sachen, insbesondere von Geld und geldwerten Zeichen) sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten. Als Vermögensschäden gelten auch der Verlust, die Veränderung oder Blockade elektronischer Daten.

1.1 Verstöße gegen die Cyber-Sicherheit

Cyber-Sicherheitsverletzung durch die Weitergabe von Schadsoftware, insbesondere Viren, Schadcodes und Trojaner an Dritte aus den ITSystemen der versicherten Unternehmen und versicherten Personen oder durch die Nutzung der IT-Systeme der versicherten Unternehmen und versicherten Personen für Angriffe auf Computersysteme Dritter (DoS- Denial of Service).

1.2 Verstöße gegen den Datenschutz

Verletzung anwendbarer datenschutzrechtlicher Bestimmungen, beispielsweise des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) oder vergleichbarer inländischer oder ausländischer Rechtsnormen durch die versicherten Unternehmen und versicherten Personen.

1.3 Verstöße gegen Geheimhaltungspflichten und Datenvertraulichkeitserklärungen

Verletzung von Geheimhaltungs- oder Schweigepflichten sowie Vereinbarungen über Datenvertraulichkeit durch die versicherten Unternehmen.

1.4 Verstöße gegen Namens- und Persönlichkeitsrechte

Verletzung von Namens- und Persönlichkeitsrechten sowie daraus entstehende immaterielle Vermögensschäden.

Der Versicherungsschutz umfasst die Prüfung der Haftpflichtfrage, die Abwehr unberechtigter Schadensersatzansprüche und die Freistellung der versicherten Unternehmen und der versicherten Personen von berechtigten Schadensersatzansprüchen. Liegt ein Verstoß gegen den Datenschutz vor, umfasst der Versicherungsschutz auch die durch ein Straf- oder Bußgeldverfahren entstehenden Kosten einschließlich verhängter Straf- oder Bußgelder, soweit diese nach geltendem Recht versicherbar sind. Berechtigt sind Schadensersatzansprüche dann, wenn die Schadensersatzpflicht der versicherten Unternehmen und der versicherten Personen durch rechtskräftiges Urteil, ein mit Zustimmung des Versicherers abgegebenes Anerkenntnis oder einen mit Zustimmung des Versicherers geschlossenen Vergleich festgestellt ist. Anerkenntnisse und Vergleiche, die ohne Zustimmung des Versicherers abgegeben oder geschlossen worden sind, binden den Versicherer nur, soweit der Anspruch auch ohne Anerkenntnis oder Vergleich bestanden hätte. Aufwendungen des Versicherers für Kosten der gerichtlichen und außergerichtlichen Abwehr eines gegenüber einem versicherten Unternehmen oder einer versicherten Person von einem Dritten geltend gemachten Haftpflichtanspruchs (insbesondere Anwalts-, Sachverständigen-, Zeugen und Gerichtskosten) werden auf die Versicherungssumme angerechnet Übersteigt der geltend gemachte Schadensersatzanspruch die im Versicherungsschein vereinbarte Versicherungssumme, trägt der Versicherer Kosten nur in dem Umfang, in welchem diese bei einem Anspruch in Höhe der Versicherungssumme entstanden wären. Der Versicherer ist berechtigt, alle zur Beilegung oder Abwehr der Schadensersatzansprüche zweckmäßig erscheinenden außergerichtlichen und gerichtlichen Erklärungen im Namen der versicherten Unternehmen und versicherten Personen abzugeben. Kommt es in einem Versicherungsfall zu einem Rechtsstreit über Schadensersatzansprüche gegen die versicherten Unternehmen und versicherten Personen, ist der Versicherer zur Prozessführung berechtigt, aber nicht verpflichtet. Der Versicherer führt den Rechtsstreit im Namen der versicherten Unternehmen und versicherten Personen.

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